DFG Baden-Baden
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04.05.2013

Besuch der DFG Freiburg in Baden-Baden

Bericht: Dr. Heinrich Niederer
Bilder: Gerhard Kesselhut

Baden-Baden zeigte sich von seiner schönsten Seite: Rhododendren, Kamelien, Magnolien, ja sogar die Kastanien in voller Blüte! Alle Bäume in ihrem frischesten Grün! Die dieses Jahr besonders geschmackvoll angelegten Tulpenbeete waren eine Augenweide und alle Pracht gehüllt in dieses wunderbare Grau eines ganztägigen Dauer-Niesel-Regens.

So konnte unser Vizepräsident Gérard Kesselhut die gut beschirmten Gäste aus Freiburg am Leo abholen und sie sicher ins Trockene unter die Kolonnaden Weinbrenners geleiten, wo sie von uns herzlich begrüßt wurden. Da wir alle zusammen entschlossen dem Wetter trotzten, versammelten wir uns zur eigentlichen Begrüßung durch unseren Präsidenten bei unserer deutsch-französischen Freundschafts-Zeder. Seinen Willkomm Gruß benutzte er auch zu einem ersten Hinweis auf den  deutsch-französischen "Architektur-Wettstreit", der dermal einst in den Entwürfen von Kurhaus und Trinkhalle zwischen Weinbrenner, Heinrich Hübsch und den französischen Baumeistern, die die Bénazet Dynastie in unsere Stadt gebracht hatte, ausgefochten worden war. Vertieft wurde dieses Thema bei der sich anschliessenden eindrucksvollen Führung durch die Spielbank.

Immer gut beschirmt ging es dann durch Dernfelds Kolonnaden-Passage am Theater vorbei in die Lichtentaler Allee. Der Weg zum Tennis Clubhaus "Rosso-Bianco" war gleichzeitig eine Führung durch unsere Museumsmeile, so dass alle nun eine leibliche und geistige Erholungsphase benötigten. Diese gönnte uns der Service des Restaurants in so überreicher Weise, dass die Kommunikation mit unseren Gästen sogleich ein verblüffend lebhaftes Niveau erreichte.

Am Ende der langen kurzweiligen Mittagspause beschenkte uns die Präsidentin der mit uns im "Triangel" freundschaftlich verbundenen DFG Freiburg, Frau Dr. Glück, mit einem herzlichen Grußwort und einem Fotobuch über das Elsass als Dankeschön, das uns bestimmt zu weiteren Begegnungsorten anregen wird.

Danach war Gelegenheit zu einem vielfältigen Nachmittagsprogramm. Friedemann Moll bot eine Führung mit dem Schwerpunkt Altstadt an, der Präsident lud zu einem Villenspaziergang ein, einige suchten in der Museumsmeile nach Anregungen und Mutige setzten sich dem aus, was neudeutsch Shopping genannt wird. Zum Abschluss trafen wir uns alle zu Kaffee und Kuchen im Hotel Atlantik, um den Besuch ausklingen zu lassen.

Beim Abschied geschah das eigentliche Wunder: der Regen hörte auf, die Sonne leuchtete über der Stadt und alle, ob von hier oder von Freiburg, konnten das Wort unseres unvergessenen Präsidenten Jean-Marc Culas nachempfinden: "La vie est belle à Baden-Baden"!