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02.10.2014

Ausflug nach Basel, der Europastadt am Rheinknie

Bericht: Dr. Heinrich Niederer
Bilder: Peter Stahlberger 

 

Zu früher Stunde war eine kleine Gruppe in einem großen Bus nach Basel aufgebrochen. Anfangs füllte der Herbstnebel das Oberrheintal. Doch im Laufe des Tages zauberte die Sonne die schönste Herbststimmung in all unsere Destinationen.

Nach einer kleinen Kaffeepause an der Grenze war unser erstes Ziel das Vitra Design Center in Weil am Rhein direkt vor den Toren Basels. Vier Architekturikonen faszinierten uns besonders: der dekonstruktivistische Museumsbau von Frank Gehry, das Kongresszentrum von Tadao Ando, dem strengen Japaner, das Feuerwehrhaus von Zaha Hadid und schließlich das jüngste,das Vitra Möbelhaus von Herzog et de Meuron. Alle waren beeindruckt von diesem avantgardistischem Überblick über die heutige Möbelszene und manche wünschten sich zurück in die Zeit des eigenen Wohnung-Einrichtens.

Nach dieser Begegnung mit der Moderne war es reine Erholung im Wenkenhof zu Riehen in die Welt eines französischen Manoirs aus dem 18. Jahrhundert einzutauchen. Welch wunderbaren Blick eröffnete die große Terrasse auf die noch im Morgendunst liegende Stadt! Das Schlösschen und der Park mit seinen herrlichen alten Bäumen schon farbig angehaucht verlockten uns zu einem kleinen Spaziergang.

Nun waren wir vorbereitet auf die Stadt. Der Busfahrer entließ uns in der Nähe des Stadttheaters, wo wir als erstes den Fasnachtsbrunnen von Tingeley bewunderten. Nach einem individuell gewählten Mittagessen trafen wir uns wieder am Rathaus, um noch ein wenig in das "wirkliche" Basel hinein zu schnuppern: das "Gifthüttli", der Andreasplatz, der Spalenberg mit dem Weihnachtsgeschäft Wanner, das Fasnachtscliquen Lokal "Löwenzunft", der Gemsbrunnen, der Teufelshof und schließlich sogar noch St. Leonhard mit dem Hotel "Au Violon".

Zum Abschluss stiegen wir hinab zur Mittleren Bruck und von dort wanderten wir bis zum  Messeturm, um uns mit dem Expressaufzug in den 32. Stock in die "Bar Rouge" hinauf katapultieren zu lassen. Mit welchem Rundblick über die Stadt und die ganze Baseler Bucht wurden wir belohnt!!!

Nach diesem Tag und diesem Rundblick verstanden wir nun schon besser die beiden ersten Verse aus Johann Peter Hebels großem Lobgesang auf Basel, den seine dankbare Vaterstadt zu ihrer Stadt Hymne erkoren hat:

"Z'Basel an mim  Rhi
Jo dört möchti si!"