DFG Baden-Baden
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11.11.2014

Fotoreise zu den Kapverden und Seychellen

Bild 1: Kapverden - Sandstrände Boavista
Bild 2: Kapverden - Wüste im Landesinneren
Bild 3:Kapverden - Hotelanlage
Bild 4: Kapverden - Fischerjungen auf Sal
Bild 5: Kapverden - im Kindergarten
Bild 6: Seychellen - einzigartige Granitfelsen
Bild 7: Seychellen - Garten Eden
Bild 8: Seychellen - Beispiel eines Luxushotels
Bild 9: Seychellen - Coco de mer
Bild 10: Seychellen - Riesenschildkröte

Text: DFG
Fotos: Christel Schelshorn

Eine neugierige  Zuhörerschaft ließ sich von Hellmut Bauer und Christel Schelshorn  mit auf Entdeckungsreise zu fernen Inselwelten nehmen. Die Fotosafari führte zunächst in die "Sahara mitten im Atlantik", nämlich auf die Kapverden. Die 500 km vor Westafrika gelegenen Inseln gelten als eine der interessantesten aktuellen  Urlaubsregionen . Endlose, unverbaute Sandstrände, Sonne und Himmelsbläue ohne Hitze rund ums Jahr, kreolische Kultur, herzliche und offene Menschen- all das nimmt den Besucher für diese vom Tourismus noch nicht ihrer Authentizität beraubten Inseln ein.

Christel Schelshorn stellte Boavista mit seiner atemberaubenden Dünenlandschaft (Bild 1) und der durch Flugsand aus der Sahara herangewehten Wüste im Inselinneren vor (Bild 2). Sie zeigte die ärmlichen Dörfer der Menschen , die sich mit starkem Überlebenswillen und enormer Schaffenskraft nach dem Ende der portugiesischen Kolonialherrschaft (1975) ihren Weg in ein freies Leben in einer stabilen Demokratie erkämpften. Ihr Zauberwort heißt " Tourismus"-in riesigen Ferienanlagen finden sie Arbeit und die Gäste Sport- und Unterhaltung (Bild 3).

Das Tor zur Welt ist der Flughafen der Sandinsel Sal (Bild 4), wo die ersten Gäste, nämlich Passagiere und Personal der South African Airlines logierten. Hellmut Bauer erklärte, dass diese Airline während der Apartheid den Schwarzen Kontinent nicht überfliegen durfte und die geostrategisch so günstig gelegenen Kapverden  zum Zwischenstopp nutzte. Aufgrund ihrer  Lage zwischen Europa, Afrika und Amerika wurden die Inseln jahrhundertelang zum Zentrum des Sklavenhandels. Heute ist das windumtoste Eiland  Hotspot der Kytesurfer, die hier ihre Weltmeisterschaften austragen.

Die bezaubernden Bilder der kleinen Insulaner (Bild 5) und die  lebenssprühenden Klänge kreolischer Musik leiteten über zu den paradiesischen Inseln im Indischen Ozean, den Seychellen.

Ihre von riesigen Granitfelsen (Bild 6) und weißem Korallensand gesäumten Strände, türkisblaues Wasser (Bild 7) und die üppige tropische Vegetation überwältigten die Referentin auf ihrer Reise.  Ihre Begeisterung teilte ein junger Zuhörer, der gerade von den Seychellen zurückgekehrt war und  von Traumtagen in einem Luxusresort schwärmte (Bild 8). Doch auch die Einheimischen beherbergen und verköstigen Gäste in ihren komfortablen Privathäusern und verständigen sich gut auf Französisch und Englisch. In diesem Garten Eden leben Menschen verschiedenster Herkunft friedlich und ohne Armut zusammen. Flora und Fauna über und unter Wasser und ohne giftige Tiere sind einzigartig. Zum UNSCO-Naturerbe gehört das Vallée de Mai mit seinen RIesen-Kokosnußbäumen  (Bild 9), den "cocos de mer" ; ebenso geschützt sind die frei lebenden Riesenschildkröten (Bild 10). Um diese Natur zu bewahren haben die Seychellois  den Umweltschutz in ihre Verfassung aufgenommen und setzen auf exklusiven Tourismus.  Die Schätze aus Gärten und Meeren werden auf dem quirligen Markt der Hauptstadt Victoria angeboten. Hier finden sich auch Spuren der französischen und englischen Kolonialzeit.

Mit langem Beifall dankten die zahlreichen, begeisterten  Zuhörer den Referenten.