DFG Baden-Baden
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Soirée "Rouge et Noir" im Casino Baden-Baden

Deutsch-Französische Gesellschaft feiert den 14. Juli

Bericht: Dr. Heinrich Niederer
Bilder Gerhard Kesselhut

Bei napoleonischem Kaiserwetter feierte die DFG Baden-Baden im Casino, dem "französischsten" Gebäude der Stadt, den Nationalfeiertag unserer Nachbarn.

Nach dem Aperitif im Sommergarten konnte der Präsident an den festlich gedeckten Tischen über 60 Mitglieder begrüßen.

Sie alle waren gekommen, um im Gedenken an die Revolution von 1789 nicht nur an die drei Grundworte "liberté" "égalité" und "fraternité" zu erinnern sondern die damals formulierten Werte der Aufklärung, der Wissenschaft, der Bildung und der europäischen Rechtsverfassung als unabänderliche Fundamente unserer Lebensweise zu bezeugen. Dies umso nachdrücklicher als rings um uns in der Welt die Gegenkräfte zum Großangriff sich anschicken.

Die diesjährige "Soirée Rouge et Noir" war Musikern gewidmet, die in der "Belle Époque" Baden-Badens das internationale Publikum entzückt haben. Dank der Vermittlung des Leiters der Jugendmusikschule Clara Schumann, Herrn Funk, war es gelungen eine Pianistin, Frau Kira  Ratner und einen französischen Geiger, M. Hector Burgan - beide Teilnehmer an der derzeitigen Carl-Flesch-Akademie- zum Spiel  zu gewinnen. Und so wurde der festliche Kreis verzaubert von Melodien Paganinis, von Johannes Brahms, Hector Berlioz und schließlich sogar mit dem Abschiedswalzer von Johann Strauss, dem damals Kaiserin Augusta so gerne zugehört hatte.

Nachdem durch das Grußwort des Präsidenten der Vereinigung der Freunde Martiniques auch noch kreolische Töne die Herzen geweitet hatten, stand dem Glück am Spieltisch nichts mehr im Wege.