DFG Baden-Baden
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23.06.2015

Deutsch-Französische Gesellschaft ehrt ihre Preisträger

Bericht: Dr. Heinrich Niederer
Bilder: Gerhard Kesselhut

Seit 2012 vergibt die DFG Baden-Baden einen Preis für die beste Leistung im Fach Französisch. Zur Auslobung des Preises sind die vier öffentlichen Gymnasien der Stadt eingeladen. In diesem Jahr haben Preise erhalten:

Fiona Fischer vom Markgraf Ludwig Gymnasium, Helena Ummenhofer vom Richard Wagner Gymnasium, Melih Beker vom Gymnasium Hohenbaden und Ricarda Schäfer vom Gymnasium Kloster zum Heiligen Grab.

Der Vorstand der DFG hat die Preisträger zusammen mit ihren Lehrerinnen in das "Rive Gauche" zu einer Feier eingeladen. Da die Geehrten ihre Urkunde und den eigentlichen Buchpreis aus der Hand Ihrer Schulleitungen erhalten, hat  ihnen der Präsident einen ganz speziell ausgewählten Comic in französischer Sprache überreicht.

Das Foto zeigt (von links): Gerhard Kesselhut (DFG), Jeanne Moll (DFG), Jutta Ganz (RWG), Helena Ummenhofer (RWG), Ricarda Schäfer (Heilig Grab), Dr. Antje Schäfer (Heilig Grab), Melih Becker (Hoba), Fiona Fischer (MLG), Dr. Heinrich Niederer (DFG) und Christine Armansperg (DFG)

Vor dem gemeinsamen Empfang waren die Preisträger zu einem kleinen Interview bereit. Es ging um folgende drei Fragen:
- Was hat Euch zur Wahl des Faches Französisch bewogen?
- Weshalb habt Ihr Euch so angestrengt und diese hervorragenden Leistungen erzielt?
- Wie möchtet Ihr dies Kenntnisse und Fähigkeiten in Zukunft weiterverwenden?

Die Antworten der vier jungen Leute sind aufschlussreich.

Ricarda  Schäfer:

Die hiesige Nähe zu Frankreich und der bilinguale Unterricht während ihrer Grundschulzeit hat sie Französisch statt Latein wählen lassen. Außerdem findet sie Französisch eine schöne Sprache. Ihre Freude an Sprachen hat sie zu ihren außerordentlichen Leistungen angespornt. Ihre diesbezüglichen Fähigkeiten will sie vielleicht als künftige Journalistin bündeln.

Melih Beker:

Abwägend zwischen Altgriechisch oder Französisch und hat er die lebende Weltsprache gewählt. Wegen der häufigen Besuche der französischen Verwandtschaft hat er sich große Mühe gegeben von ihnen auch sprachlich ernst genommen zu werden. Er hofft dermaleinst im Auswärtigen Dienst seine Französischkenntnisse verwenden zu können.

 

Fiona Fischer:

Mit einem französisch sprechenden Vater und dem Besuch des Kindergartens Petit Prince mit anschließender Grundschulzeit in der bilingualen Klasse in Iffezheim ist ihr die Entscheidung für das Fach Französisch leicht gefallen. Die Familienurlaube  in Frankreich haben sie zum Lernen angespornt und die Früchte davon will sie beim Jurastudium in den beiden Ländern diesseits und jenseits des Rheins ernten.

Helena Ummenhofer:

Mit französischen Eltern fällt die Fächerwahl leicht und das intensive Lernen wird täglich daheim noch verstärkt. So fühlt sie sich zum Politikstudium in Nancy bestens gerüstet und freut sich auf eine länderübergreifende Berufstätigkeit. 

 

Mit solchen jungen Menschen und ihren begeisternden Lehrerinnen verflog der Empfang im Fluge. Mit den besten Wünschen für eine glückliche Zukunft verabschiedeten wir uns.

Dr. Anje Schäfer (Heilig Grab), Jutta Ganz (RWG) und Andrea Kunberger (MLG) - von links
Bei einer leckeren orientalischen Mezze ...
... und einem schön gedeckten Tisch ...
... genießen wir den Ausklang