DFG Baden-Baden
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10.01.2014

Neujahrsempfang

Bericht: Dr. Heinrich Niederer

Dank der Gastfreundschaft von Frau Direktorin Horn konnte die Deutsch-Französische Gesellschaft Baden-Baden ihren Neujahrsempfang zum ersten Mal in der Residenz Bellevue abhalten. Die Wahl dieses Hauses sollte an die Hoteliersfamilie Saur erinnern, die als Eigentümer des früheren Grandhotels "Bellevue" auch in den Epochen, in denen es Mut erforderte, ein Hotel unter französischem Namen zu vermarkten, stets bei " Bellevue" geblieben war.

In dem Festsaal der Residenz konnte der Präsident eine große Anzahl der Mitglieder der Gesellschaft begrüßen. Seine besonderen Grüße galten den Vertretern des Rathauses ebenso wie denen befreundeter Vereine.

In einem kurzen Rückblick rief er nochmals die vielen Veranstaltungen anlässlich des 50 jährigen Abschlusses des Elysée Vertrags ins Gedächtnis und berichtete darüber hinaus von den Bemühungen der DFG mit den beiden Partner Gesellschaften in Freiburg und Colmar zu einer klar strukturierten Zusammenarbeit zu kommen. Im Blick auf das neue Jahr stellte er in ein Projekt vor, das im Rahmen der Ausstellung des Künstlers J.R. im Museum Burda diese Institution, das Pädagogium und die DFG zusammenführen wird. Thema ist die Erinnerung an Orte und Stätten, an denen die Versöhnungsarbeit nach  1945 in unserer Stadt der heutigen Jugend anschaulich gemacht werden kann.

Die Feier war - mittlerweile schon eine Tradition - von der Clara-Schumann-Schule musikalisch umrahmt worden. Alina Fischer mit dem Altsaxophon und Dr. Boris Feiner am Flügel hatten amerikanische Musik ausgesucht. Diese nur scheinbar befremdliche Auswahl stimmte aber genau überein mit den offiziellen französischen Erinnerungsbemühungen anlässlich der nun 70 Jahre zurückliegenden Landung der Alliierten, die die Befreiung des Landes von der deutschen Besetzung eingeleitet hatte.

So war die Feier getragen von Erinnerung und zukünftigen Vorhaben und die festliche Atmosphäre verführte  die Teilnehmer noch bis in die Abendstunden zu regem Austausch.